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Bauarbeiten in der Weißensteinstraße gehen zügig voran
Landkreis Hof baut Straße aus
Marktgemeinde verlegt im Vorfeld Wasserleitung und Kanal neu
Neue Brunnenanlage und Fußweg entstehen

Kein Durchkommen gibt es derzeit in der Weißensteinstraße. Im Vorfeld der Bauarbeiten für den Kreisstraßenausbau in diesem Bereich verlegt der Markt Stammbach derzeit eine neue Wasserleitung und einen Teil Regen- und Schmutzwasserkanal neu.

Die alte Wasserleitung stammt aus den 20er Jahren und war am Ende ihrer Lebensdauer angelangt. Auch der alte Schmutzwasserkanal war in Teilbereichen schadhaft und wird deshalb ausgewechselt. Den Auftrag dafür hat die Firma Luding aus Regnitzlosau erhalten. Nach Abschluss dieser Arbeiten wird der Landkreis Hof die dortige Kreisstraße ausbauen. Der Markt Stammbach lässt dabei im selben Zuge den Gehsteig neu herstellen. Zeitgleich führt die Marktgemeinde Investitionen durch, die mit Mitteln des Städtebauförderungsprogramms finanziert werden. So sind im Bereich der ehemaligen Engstelle bereits zwei Häuser abgebrochen worden. Hier soll eine attraktive Anlage mit Brunnen und Bänken entstehen. Auch der von dort abzweigende Galgenbergweg wird ausgebaut werden. Weiterhin entsteht ein neuer Fußweg in das Baugebiet Weißensteinblick, der eine ideale Anbindung des Wohnviertels an den alten Ortskern bringt. Auf dem Areal der abgebrochenen Häuser entsteht zudem ein neuer innerörtlicher Bauplatz, der von der Straße zurückgesetzt mit Südausrichtung und altem Baumbestand sehr attraktiv ist und ab sofort zum Verkauf steht. Bürgermeister Karl Philipp Ehrler sieht diese Maßnahmen als wichtigen Schritt hin zu einer Verbesserung des Ortsbildes. Der Freistaat Bayern unterstützt das Projekt mit einem Zuschuss von 60 % aus Mitteln des Städtebauförderungsprogramms. Mit Hilfe dieses Programms wird derzeit eine ganze Reihe von Projekten in Stammbach unterstützt. So wurden schon zahlreiche Fassadensanierungen von Privatanwesen in der Hauptstraße mitfinanziert und auch die Neugestaltung des Oberen Marktes wird hieraus gefördert. Der bereits durchgeführte Architektenwettbewerb hat nun zur Beauftragung des Büros Scheffler aus Hof geführt, das derzeit die Planungen zu Ende bringt. Als vorgezogene Maßnahme soll demnächst der Abriss der maroden Häuser Bahnhofstraße 19 mit Rückgebäude und Scheune erfolgen. Das denkmalgeschützte Bauernhaus bleibt erhalten. Für die Neugestaltung des Oberen Marktes hat die Regierung von Oberfranken einen Zuschuss von 80 % signalisiert. Damit kann die Eigenbelastung der Marktgemeinde entsprechend niedrig gehalten werden.

Bei dem wöchentlichen Baustellentermin konnte sich Bürgermeister Karl Philipp Ehrler (Mitte) vom Baufortschritt überzeugen. Ingenieur Alexander Kaiser (rechts) vom gleichnamigen Büro aus Bad Steben erläutert den Stand der Arbeiten in der Weißensteinstraße an dieser Stelle, wo unter anderem ein neuer Schmutzwasserkanal gebaut wird.
Da wo bis vor kurzem noch ein altes Haus in die Kreisstraße hineinragte, wird es einmal so aussehen. Die Engstelle ist dann beseitigt und in der Kurve der Weißensteinstraße wird eine Anlage mit Brunnen und Bänken zum Verweilen einladen. Das Projekt wird mit Mitteln des Städtebauförderungsprogramms unterstützt.
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