 Geologie um StammbachIm Rathaus erhältlich:
Buch "Geologisch-Mineralogischer Wander- und Exkursionsführer - E k l o g i t - "
Gesteinsbrocken - E k l o g i t -Eklogite und deren Begleitmineralien aus Nordostbayern*Der Name Eklogit hat seinen Namensursprung im Griechischen; er leitet sich von "elektos" (auserwählt, farbig) ab. 1810 wurde er erstmalig in Stammbach beschrieben. Eklogite sind kristalline Gesteine von sehr hoher Dichte, die sich sehr häufig im Erdmantel in 10 - 100km Tiefe vorfinden. Die größten Vorkommen Mitteleuropas befinden sich im Bereich der Münchberger Gneismasse, das größte Einzelvorkommen ist Weißenstein bei Stammbach. Die Münchberger Gneismasse ist als Teil des Böhmischen Massivs im Kambrium (570 -500 Millionen Jahren) aus Ablagerungen entstanden und während der Variskischen Gebirgsbildung im Unterkarbon (350 - 280 Millionen Jahren) aufgefaltet worden. Es ist also ein sehr altes Gebirge, wesentlich älter als die Alpen. Eklogit setzt sich zusammen aus 30 - 40 Vol.% Omphazit, 20 - 40 Vol.% Granat, 5 - 10 Vol.% Quarz, 5 - 10 Vol.% Zoisit, 1- 10 Vol.% Disthen, Rutil und Titanit. In Mittelasien enthält Eklogit auch Diamanten. Granatamphibolit kommt immer gemeinsam mit Eklogit vor. Granatamphibolit und Eklogit unterscheiden sich lediglich in ihrer Zusammensetzung und Kristallisation. |  |    | |
Begleitmineralien* Eklogite und deren Begleitmineralien aus Nordostbayern -
Ausstellung im Erasmus Grasser Gymnasium München, Fürstenriederstr. 159 D-80686 München
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gesammelt und vorgestellt von Werner Geigner Mühlstr. 1 D-95236 Stammbach
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