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Weißenstein

Weißensteinhaus bei Stammbach

Das Bindeglied zwischen Fichtelgebirge und Frankenwald bildet die Münchberger Gneismasse. Wenn auch die Gegensätze im Landschaftsbild nicht so extrem wie z.B. im Fichtelgebirge erscheinen, so ist diese Hügellandschaft keineswegs weniger reizvoll. Die sanften Anstiege, liebliche Flußtäler, eine reichhaltige Flora und Fauna sowie eine große Vielfalt an seltenen Gesteinen bieten viel Abwechslungsreichtum und laden naturverbundene Menschen zum Erkunden und Verweilen ein.
Eine Der höchsten Erhebungen der Gneismasse ist der Weißenstein (688m). Er vereint in sich viele Vorzüge. Von den umliegenden größeren Orten wie Stammbach, Streitau oder Marktschorgast erreicht der Wanderer bequem und in kurzer Zeit seinen Gipfel. Weniger Lauffreudigen steht eine asphaltierte Zufahrt zur Verfügung. Der geologisch Interessierte trifft unterwegs und insbesondere auf der Bergkuppe einen erstaunlichen Artenreichtum an Gesteinen an. Das Hauptaugenmerk wird jedoch dem seltenen, farbenprächtigen und daher sehr begehrten Eklogit gelten, der in keiner ernstzunehmenden Gesteinssammlung fehlen wird. Wer die Ruhe und Abgeschiedenheit liebt oder sich lediglich vom Alltagsstreß erholen will, den laden ausgedehnte Nadel- und Mischwälder zum Spaziergang ein.

Die Weißenstein-Quelle

Die emsig sprudelnde Quelle in unmittelbarer Gipfelnähe, den idyllisch mitten im Wald gelegenen Singerweiher oder das romantische Tal des Perlenbaches zu entdecken, gilt als Erlebnis besonderer Art. Die Hauptattraktion findet der Besucher auf dem Gipfel selbst vor: das Unterkunftshaus und den Aussichtsturm, beide vom Weißensteinverein (gegr. 1896) erbaut und unterhalten. Es war schon eine sehr gute Idee, 1986 zwischen dem Fichtelgebirgsverein und dem Weißensteinverein ein Kooperationsabkommen zu schließen, konnte doch ersterer damit seiner Palette an Gipfelbauwerker einen weiteren Farbtupfer hizufügen. Der Stammbacher Heimatverein darf sich immerhin rühmen, die ältesten Bergbauwerke der Gegend um Fichtelgebirge und Frankenwald sein eigen zu nennen.

Im Rathaus zu kaufen:

Buch "Der Weißenstein in Geschichte und
Gegenwart" v. Helmut Hennig

Gesteinsbrocken - E k l o g i t -

Bereits im Mittelalter erkannten die Nürnberger Burggrafen und spätere Markgrafen als die Landesherren die strategische Bedeutung des Weißensteingipfels, indem sie ihn in ihr umfangreiches Alarmsystem integrierten. Wie auf anderen Höhen, so stand auch auf dem Weißenstein eine sog. Warte. Sie mußte ständig besetzt sein und mit zahlreichen Warttürmen auf den Höhen des Fichtelgebirges und des Frankenwaldes korrespondieren. Der erste steinerne Aussichtsturm entstand 1898, sein heutiger Nachfolger 1925. In 19 Meter Höhe gewährt er einen grandiosen Rundblick, beginnend im Osten beim mächtigen Westwall der Fichtelgebirge über die Münchberger Gneismasse und die Frankenwaldhöhen bis zum Thüringer Wald und zur Fränkischen Schweiz. Schon vor mehr als 150 Jahren begeisterte sich der ehemalige Benediktienerabt von Banz, Cölestinus Stöhr, so sehr an diesem herrlichen Ausblick, daß er eine genaue Beschreibung in seinem lesenswerten Büchlein "Panorama auf dem Weißenstein..." lieferte. In der Tat findet man weit und breit keinen Ort mit einer so gewaltigen Sicht nach allen Himmelsrichtungen.
Das Unterkunftshaus entstand 1904 und wurde im Laufe der Zeit Zug um Zug zu einem modernen, ganzjährig geöffneten Restaurantbetrieb ausgebaut.

Der Weißensteinturm (19m)

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